Seelenfrieden leben - über mich
Sabine Michele Brill | Lebensberaterin und Channeling:
Wie mein Leben mich zu mir selbst und meiner wahren Berufung führte
Mein Name ist Sabine Michele Brill. Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, sehe ich eine Reise, die von tiefen Lebensprüfungen geprägt war und mich Schritt für Schritt näher zu meiner inneren Wahrheit gebracht hat. Begonnen hat diese Reise am 25. Januar 1966, als ich das Licht der Welt erblickte.
Schon seit meiner Kindheit interessiert mich der Mensch in seiner Ganzheit – Körper, Geist und Seele. Bereits als Kind nahm ich sehr fein wahr, wie es den Menschen um mich herum ging. Ich spürte, was sie fühlten und dachten, und bemerkte, dass das, was ein Mensch im Aussen zeigt, nicht immer dem entspricht, was tatsächlich in seinem Inneren vor sich geht.
Später suchten Menschen immer wieder meine Nähe, erzählten mir ihre Sorgen und Nöte und vertrauten sich mir an. Während sie ihr Herz bei mir ausschütteten, bekam ich aus meinem Inneren Antworten und Impulse, die zu ihrem Wohlbefinden und zur Verbesserung ihrer Situation beitrugen.
Ich hinterfragte damals nie, was diese Stimme in mir war, woher die Antworten kamen oder was das zu bedeuten hatte. Es gehörte einfach zu meinem Leben.
Vor etwa 25 Jahren entdeckte ich mit grosser Begeisterung das Tarot- und Lenormandkartenlegen sowie die Astrologie. Diese Themen eröffneten mir weitere Möglichkeiten, mich mit dem Menschen, seinen Lebensfragen und den tieferen Zusammenhängen des Lebens auseinanderzusetzen.
Im Sommer 2009 pilgerte ich knapp 1.000 Kilometer auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela und weiter bis nach Fisterra. Diese Reise war für mich weit mehr als eine Wanderung. Sie war eine intensive Reise zu mir selbst und ein weiterer Schritt, mich auf einer tieferen Ebene kennenzulernen.
Auch meine fachliche und persönliche Entwicklung durfte immer weiter wachsen. Ich absolvierte eine zweijährige Ausbildung zur Diplom-Lebensberaterin, bin ausgebildete professionelle Spiegelgesetzanwenderin nach Louise Kranawetter und absolvierte von März 2019 bis März 2021 eine zweijährige Weiterbildung in systemischer Beratung, DGSF-zertifiziert.
Wenn wir unsere eigene innere Stimme überhören
Unsere Verbindung war über viele Jahre von einem intensiven On-Off geprägt. Nach 18 Jahren fanden wir schliesslich wieder zueinander. Wir kamen erneut als Paar zusammen und zogen gemeinsam in eine Wohnung.
Und genau hier begann für mich eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens.
Denn bereits beim Zusammenziehen spürte ich tief in mir, dass es wahrscheinlich die falsche Entscheidung war.
Meine innere Stimme war sehr deutlich.
Ich wusste irgendwo in mir, dass es nicht stimmig war.
Aber ich wollte diese Stimme nicht hören.
Ich hatte Angst.
Angst davor, was andere Menschen denken könnten. Angst davor, dass die Menschen sagen würden: „Jetzt hat sie sich schon wieder getrennt.“ Angst davor, nicht mehr gemocht zu werden, Kunden zu verlieren und nach aussen nicht mehr so dazustehen, wie ich gerne gesehen werden wollte.
Doch je genauer ich hinschaute, desto mehr erkannte ich, dass hinter meiner Angst noch etwas anderes lag: mein sehr stark ausgeprägtes Verantwortungsgefühl.
Ich hatte schon seit meiner Kindheit gelernt, sehr viel Verantwortung zu übernehmen und darauf zu achten, dass es anderen gut geht. Auch die Erwartungen anderer Menschen und die Angst davor, jemanden zu enttäuschen, hatten für mich schon früh eine grosse Bedeutung bekommen.
Durch meine Arbeit auf YouTube hatte sich im Laufe der Jahre ausserdem ein grosser Kunden- und Zuschauerkreis entwickelt. Viele Menschen hatten meine Geschichte mit Karl verfolgt, sich mit mir verbunden gefühlt und die Entwicklung unserer Beziehung miterlebt. Für manche war ich gerade deshalb etwas Besonderes, weil sich das, was sie sich für mich gewünscht hatten, tatsächlich erfüllt hatte: Wir waren nach all den Jahren wieder zusammengekommen und sogar zusammengezogen.
Und genau das verstärkte meinen inneren Druck.
Ich hatte das Gefühl, Verantwortung zu tragen – nicht nur für mich, sondern irgendwie auch für die Erwartungen und Hoffnungen der Menschen, die mich begleiteten.
Tief in mir entstand die Angst:
Was werden sie denken, wenn ich jetzt sage, dass ich einen Fehler gemacht habe?
Was werden sie sagen, wenn ich mich wieder trenne?
Werden sie mich dann noch mögen?
Werden sie enttäuscht sein?
Werde ich vielleicht sogar Kunden verlieren?
Heute erkenne ich, dass darin ein sehr altes Muster aus meiner Kindheit berührt wurde.
Ich hatte schon als Kind die Erfahrung gemacht, dass es sich sicherer anfühlen konnte, mich anzupassen und Erwartungen zu erfüllen, als zu mir selbst und meiner eigenen Wahrheit zu stehen. Wenn ich meinen eigenen Weg ging oder nicht so funktionierte, wie es von mir erwartet wurde, waren damit für mich Gefühle von Ablehnung, Bestrafung oder Verlassenwerden verbunden.
Und genau diese alten Ängste wurden durch meine damalige Situation wieder berührt.
So entstand ein innerer Konflikt:
Auf der einen Seite wusste und spürte ich tief in mir, dass die Entscheidung, mit Karl zusammenzuziehen, nicht richtig für mich gewesen war.
Auf der anderen Seite standen meine Ängste, mein Verantwortungsgefühl und die Sorge, andere Menschen zu enttäuschen oder ihre Anerkennung zu verlieren.
Und so blieb ich.
Nicht, weil meine innere Stimme nicht deutlich genug gewesen wäre.
Sondern weil ich mich damals noch nicht getraut habe, ihr zu folgen.
Im Laufe der Zeit durfte ich dadurch immer tiefer erkennen, welche alten Muster hinter meiner Entscheidung standen. Immer mehr kam an die Oberfläche: die Angst vor Ablehnung, die Angst vor dem Verlassenwerden, der Wunsch, es allen recht zu machen, und das Gefühl, für die Erwartungen anderer verantwortlich zu sein.
Diese Erkenntnis war schmerzhaft – aber gleichzeitig unglaublich wertvoll.
Denn dadurch durfte ich verstehen, dass wir manchmal nicht deshalb gegen unsere innere Stimme handeln, weil wir sie nicht hören können, sondern weil etwas in uns Angst davor hat, was passieren könnte, wenn wir ihr tatsächlich folgen.
Irgendwann wurde mir immer klarer, dass unsere gemeinsame Zeit als Paar zu Ende ging. Es war ein schmerzhafter, aber gleichzeitig befreiender Prozess, mir selbst einzugestehen:
„Ich habe gespürt, dass diese Entscheidung nicht richtig für mich war – und ich habe mich trotzdem nicht getraut, auf mich zu hören.“
Irgendwann konnte ich meine eigene Wahrheit nicht länger verdrängen.
Wir trennten uns erneut.
Heute sind Karl und ich wunderbare Freunde.
Und rückblickend bin ich dankbar für alles, was mir diese Erfahrung über mich selbst gezeigt hat.
Daraus ist meine heutige Lebensaufgabe entstanden
Diese Erfahrung hat meine Sicht auf das Leben und auf meine heutige Arbeit noch einmal grundlegend verändert.
Ich habe verstanden: Es reicht nicht, die eigene innere Stimme wahrzunehmen. Wir müssen auch lernen, ihr zu vertrauen und sie ernst zu nehmen.
Denn wir können etwas tief in uns wissen und trotzdem dagegen handeln.
Wir können fühlen, dass etwas nicht richtig ist, und es uns trotzdem schönreden.
Wir können ein klares „Nein“ spüren und trotzdem „Ja“ sagen.
Wir können wissen, dass eine Veränderung notwendig ist, und trotzdem bleiben, weil die Angst vor dem, was danach kommt, grösser ist.
Und manchmal liegen unter dieser Angst alte Erfahrungen, die wir längst vergessen oder verdrängt haben.
Genau deshalb ist es mir heute ein so grosses Anliegen, Menschen dafür zu sensibilisieren, wieder bewusster auf sich selbst zu hören.
Nicht nur auf das, was der Kopf sagt.
Sondern auch auf das, was sie fühlen, spüren und tief in ihrem Inneren bereits wissen.
Was möchtest du wirklich?
Was fühlt sich für dich stimmig an?
Was fühlt sich nicht stimmig an?
Wo sagst du „Ja“, obwohl dein Inneres eigentlich „Nein“ sagt?
Wo gehst du einen Weg, weil andere Menschen ihn von dir erwarten?
Und wo entfernst du dich vielleicht immer weiter von dir selbst, nur um dazuzugehören, geliebt oder anerkannt zu werden?
Dabei kann es geschehen, dass wir auf unserem Weg zu uns selbst auch mit alten Ängsten, Verletzungen und Blockaden in Berührung kommen. Erfahrungen aus unserer Vergangenheit können wieder spürbar werden und uns zeigen, wo wir uns selbst bisher vielleicht noch nicht erlaubt haben, wirklich zu uns zu stehen.
Genau darin sehe ich heute eine wichtige Aufgabe meiner Begleitung.
Ich möchte Menschen dabei unterstützen, sich selbst immer besser wahrzunehmen, ihre innere Stimme
Stimme wiederzufinden und ihr Schritt für Schritt mehr zu vertrauen.
Dabei geht es nicht nur um Partnerschaft oder Beziehungen.
Es kann um jeden Lebensbereich gehen: um Beruf und Berufung, persönliche Entwicklung, Familie, Beziehungen, Entscheidungen, Veränderungen, Gesundheit und Wohlbefinden oder um eine Situation, in der du einfach spürst:
„So wie bisher möchte ich nicht mehr weitermachen.“
Vielleicht möchtest du herausfinden, was deine eigentliche Berufung ist.
Vielleicht stehst du vor einer wichtigen Entscheidung.
Vielleicht möchtest du beruflich oder privat einen neuen Weg einschlagen.
Vielleicht funktioniert in deinem Leben nach aussen alles – und trotzdem spürst du tief in dir, dass etwas fehlt.
Oder vielleicht weisst du längst, was du möchtest, traust dich aber noch nicht, danach zu leben.
Dann möchte ich dich dabei unterstützen, wieder bewusster nach innen zu schauen.
Für mich steht dabei immer der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt – Körper, Geist und Seele.
Ich möchte dir nicht sagen, welchen Weg du gehen sollst. Ich möchte dich vielmehr dabei begleiten, deine eigenen Antworten zu finden, deine Wahrnehmung zu schärfen und wieder Vertrauen in dich selbst zu entwickeln.
Denn deine innere Stimme ist etwas sehr Persönliches.
Und manchmal braucht es nur einen geschützten Raum, jemanden, der wirklich zuhört, die richtigen Fragen stellt und dich dabei unterstützt, das wieder wahrzunehmen, was in dir längst vorhanden ist.
Meine langjährige Lebenserfahrung, meine Ausbildungen, meine Feinfühligkeit und meine persönliche Entwicklung verbinde ich heute miteinander, um Menschen auf ihrem ganz eigenen Weg zu begleiten.
Mein Herzenswunsch ist es, Menschen dafür zu sensibilisieren, sich selbst wieder zuzuhören, ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle ernst zu nehmen und den Mut zu entwickeln, ihrem persönlichen Weg zu folgen.
Denn ich habe selbst erfahren, wie viel Leid entstehen kann, wenn wir unsere innere Stimme überhören.
Aber ich habe auch erfahren, wie viel Klarheit und Freiheit entstehen können, wenn wir beginnen, wirklich hinzuhören.
Manchmal kennen wir die Antwort längst.
Wir müssen nur wieder lernen, ihr zuzuhören.